KI-gestützte Entscheidungen.
Anwendungsräume
Was Anwendungsräume komplex macht
Der Ansatz von expAIrience ist nicht auf einzelne Branchen oder Fragestellungen beschränkt.
Er entfaltet seinen Mehrwert überall dort, wo Entscheidungen langfristig wirken, viele Akteure betreffen und nicht isoliert getroffen werden können.
Anwendungsräume zeichnen sich dabei weniger durch Themen als durch ihre Entscheidungsdichte und strukturelle Komplexität aus.
Die Beschreibung dieser Anwendungsräume basiert auf einem systemischen Verständnis von Entscheidungen, wie es im Ansatz von expAIrience entwickelt wird.
Komplexe Anwendungsräume entstehen, wenn Entscheidungen über verschiedene Ebenen hinweg miteinander verknüpft sind.
Häufig wirken wirtschaftliche, regulatorische, ökologische und organisationale Faktoren gleichzeitig – mit zeitlichen Verzögerungen und Rückkopplungen.
In solchen Kontexten lassen sich Entscheidungen nicht sinnvoll entlang einzelner Kriterien optimieren.
Erforderlich ist vielmehr ein Verständnis der Zusammenhänge, innerhalb derer Entscheidungen ihre Wirkung entfalten.
- Entscheidungen wirken über Prozesse, Organisationseinheiten und Zeiträume hinweg
- Zielkonflikte sind strukturell bedingt und nicht isoliert auflösbar
- Auswirkungen einzelner Entscheidungen werden oft erst mittel- oder langfristig sichtbar
Circular Economy als exemplarischer Anwendungsraum
Die Circular Economy ist ein besonders anspruchsvoller Anwendungsraum für strukturierte Entscheidungsansätze.
Zirkuläre Wertschöpfung erfordert Entscheidungen, die Materialflüsse, Produktdesign, Geschäftsmodelle, Lieferketten, Anforderungen an Qualifikationen und regulatorische Rahmenbedingungen miteinander verbinden.
Ein Beispiel für einen solchen Anwendungsraum ist eine Systemanwendung in der großskaligen Landwirtschaft, in der Entscheidungsräume entlang integrierter Wertschöpfungssysteme strukturiert werden.
Entscheidungen in diesem Kontext lassen sich nur dann tragfähig treffen, wenn ihre Wechselwirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg berücksichtigt werden.
Klassische Entscheidungs- und Planungsinstrumente stoßen hier schnell an ihre Grenzen.
- Material- und Produktentscheidungen beeinflussen ökologische und ökonomische Effekte zugleich
- Zirkuläre Geschäftsmodelle erzeugen neue Abhängigkeiten zwischen Akteuren
- Organisation und Qualifikation sind integraler Bestandteil zirkulärer Transformation
Weitere Kontexte mit hoher Entscheidungsdichte
Neben der Circular Economy lassen sich strukturierte Entscheidungsansätze in zahlreichen weiteren Kontexten anwenden.
Gemeinsam ist diesen Anwendungsräumen, dass Entscheidungen nicht punktuell, sondern systemisch getroffen werden müssen.
In solchen Kontexten stellt sich die Frage, wie Zusammenarbeit gestaltet sein muss, um Entscheidungsräume sinnvoll zu strukturieren.
- Transformation von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten
- Strategische Entscheidungen in regulierten oder ressourcenintensiven Bereichen
- Organisationale und qualifikatorische Veränderungen in Transformationsprozessen
Übertragbarkeit des Ansatzes
Der Ansatz von expAIrience ist bewusst kontextoffen gestaltet.
Er zielt nicht auf die Lösung einzelner Probleme, sondern auf die Strukturierung von Entscheidungsräumen in unterschiedlichen Anwendungsfeldern.
Hierdurch lassen sich Entscheidungslogiken auf neue Fragestellungen übertragen und weiterentwickeln – ohne jedes Mal bei Null zu beginnen.