Entscheidungsmodelle für komplexe Systeme.
Unser Ansatz
Entscheidungen als strukturierte Systeme
Der Ansatz von expAIrience basiert auf der Annahme, dass komplexe Entscheidungen nicht durch zusätzliche Informationen verbessert werden, sondern durch eine bessere Strukturierung der zugrunde liegenden Zusammenhänge.
Ziel ist es, Entscheidungsprozesse so abzubilden, dass Wechselwirkungen, Zielkonflikte und Handlungsspielräume nachvollziehbar werden.
Entscheidungen entstehen nicht isoliert.
Sie sind eingebettet in Prozesse, Ziele, Rahmenbedingungen und zeitliche Abfolgen.
In komplexen Kontexten bilden sie ein zusammenhängendes System, in dem einzelne Entscheidungen Auswirkungen auf andere Entscheidungen haben.
Der Ansatz von expAIrience versteht Entscheidungen daher nicht als punktuelle Ereignisse, sondern als Teil strukturierter Entscheidungssysteme.
Diese Systeme lassen sich analysieren, modellieren und weiterentwickeln – unabhängig von einzelnen Maßnahmen oder kurzfristigen Optimierungen.
Entscheidungsräume statt Einzelentscheidungen
Ein zentraler Begriff im Ansatz von expAIrience ist der Entscheidungsraum. Er beschreibt die Gesamtheit der verfügbaren Handlungsoptionen, ihre Abhängigkeiten sowie die möglichen Folgen ihrer Umsetzung.
Entscheidungsräume entfalten ihre Wirkung stets in konkreten Kontexten. Wie sich dieser Ansatz in unterschiedlichen Anwendungsräumen bewährt, wird an anderer Stelle vertieft.
Entscheidungsräume machen sichtbar, welche Optionen realistisch bestehen, wo Zielkonflikte auftreten und welche Auswirkungen Entscheidungen über längere Zeiträume entfalten können.
- Entscheidungsräume bilden Zusammenhänge zwischen Optionen ab
- Zielkonflikte werden als systemische Eigenschaften sichtbar
- Entscheidungen werden vergleichbar und nachvollziehbar
Die Rolle digitaler Systeme
Digitale Systeme spielen im Ansatz von expAIrience eine strukturierende und analytische Rolle.
Sie unterstützen dabei, komplexe Entscheidungszusammenhänge abzubilden, zu analysieren und transparent darzustellen.
Dabei geht es nicht um die Automatisierung von Entscheidungen, sondern um die Erweiterung menschlicher Entscheidungsfähigkeit.
Digitale Systeme helfen, Zusammenhänge zu erkennen, Auswirkungen abzuschätzen und Entscheidungsräume systematisch zu durchdringen.
- Analyse und Modellierung komplexer Zusammenhänge
- Sichtbarmachung von Wechselwirkungen und Zielkonflikten
- Unterstützung menschlicher Entscheidungsarbeit
Menschliche Verantwortung und Zusammenarbeit
Entscheidungen bleiben stets in menschlicher Verantwortung.
Erfahrung, Kontextwissen und normative Abwägungen lassen sich nicht automatisieren.
Der Ansatz von expAIrience versteht digitale Systeme daher als Teil einer Zusammenarbeit zwischen Mensch und System.
Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, Entscheidungsprozesse transparenter, strukturierter und nachvollziehbarer zu gestalten – ohne sie vorwegzunehmen oder zu ersetzen.
- Verantwortung liegt beim Menschen
- Systeme wirken als analytische und strukturierende Partner
- Transparenz steht vor Geschwindigkeit
Der Ansatz von expAIrience schafft die Grundlage für Entscheidungen, die nicht nur informierter, sondern strukturell besser nachvollziehbar sind.
Eine zusammenfassende Einordnung des Ansatzes findet sich auf der Startseite.